Eisenherz-Schmiede, unsere Sicht der Dinge

Eingebettet in das Rundlingsmuseum Lübeln wird in der Eisenherz-Schmiede der Begriff „Handarbeit" dem Wortsinn nach verstanden und mit Liebe zum Detail gefüllt. Wir begreifen traditionelle Schmiedekunst ganzheitlich. Das bedeutet, dass wir uns mit der gesamten Fertigungskette befassen, die in der Vergangenheit zu einer fertigen Klinge führten :
Angefangen bei der Roheisengewinnnung aus einem -  ebenfalls in Handarbeit - gebauten und selbst betriebenen Rennofen, über die Herstellung von Repliken historischer Blankwaffen mit den zeitgenössischen Schmiedetechniken, bis hin zu handgeschmiedeten Messerunikaten nach Ihren Vorstellungen. Hätten wir die nötige Zeit, würden wir auch die Bäume für die Griffhölzer selbst anpflanzen.


Diese Arbeitsweise macht es für uns zur Selbstverständlcihkeit, das wir Ihnen Qualität bieten, auf die wir ruhigen Gewissens lebenslange Garantie geben können – wobei unsere Klingen problemlos in die Hände nachfolgender Generationen weiter gegeben werden können.

Frank Horch


1971 wurde ich geboren. Während meiner Lehre als Bauschlosser erlernte ich die Grundlagen des Schmiedens und arbeitete anschließend in verschiedenen Metallberufen.

2001 kam ich durch eine Anstellung in einem Handwerksmuseum zum Schmieden zurück. In der restaurierten historischen Schmiede eines Museums leitete ich verschiedene Schmiedeworkshops für Kinder. Danach folgte ein "Schnupperkurs" bei einem Hufschmied und der langsame Aufbau einer kleinen Werkstatt im eigenen Heim.

 

Mittlerweile arbeite ich als freischaffender Künstler im Rundlingsmuseum Lübeln im Wendland und habe mich auf die Herstellung von Klingen in allen Größen aus Damaszener-Stahl spezialisiert.

In meiner historischen Schmiede können Sie mir bei der Arbeit über die Schulter schauen und verschiedene Schmiedekurse belegen.

 


Oliver Eike


Ich wurde 1966 in der Freien und Hansestadt Bremen geboren. Die Grundlagen der Metallbearbeitung erfuhr ich während meiner Schlosserlehre in den frühen 80er Jahren des letzten Jahrhunderts von der Pike auf.
Metall faszinierte mich seit jeher besonders in geschliffener Form, was auch in mehrjähriger aktiver Beschäftigung mit verschiedenen Schwertkampftechniken seinen Ausdruck fand.
2008 verschlug es mich ins Wendland, wo ich seit drei Jahren im bronzezeitlichen Freilichtmuseum Hitzacker tätig bin. Vor knapp zwei Jahren kam der Kontakt zu Frank zustande und aus dem Angebot, mir doch mal eine eigene Messerklinge zu bauen, ist mittlerweile deutlich mehr als nur eine Freizeitbeschäftigung geworden.



Fotos: Lars Kehrel, www.larskehrel.de